Meine Gartenbewohner
Die kleinen Vorschaubilder zur Vergrößerung bitte anklicken.

Die Bilder unten zeigen "meine" Schlingnatter. Brustbild und ganze Größe (ca.75-80 cm).
Sie hatte ihren Sonnenplatz bei einem Säulenwacholder ganz knapp neben dem Haus und 
kurzzeitig ließ sie mich bis auf ca. zwei Meter heran. Sie hatte meinen Garten für ihre Tragzeit 
gewählt und wahrscheinlich unter dem Wacholder auch ihre Jungen bekommen. Obwohl es 
bis zu 15 Tiere sein können, die lebend geboren werden, bekam ich nur eines zu Gesicht. 
Ich empfand fast väterliche Gefühle und war auch mächtig stolz, denn Schlingnattern sind sehr
scheu!  Sie
gehören auch zu den vom Aussterben bedrohten Schlangen. Dann irgendwann
verließen sie mich, aber ich sehe sie jedes Jahr wieder, wenn meist auch nur zufällig.  

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Mein ganzer Stolz sind rote Wald-Ameisen, die hier nicht nur geduldet werden, sondern 
sogar eine eigene Straße bekommen haben! Sie sind streng geschützt und man trifft sie
normalerweise nur im Wald an! Ihr Bau befindet sich nur 5m von meiner Terrasse entfernt, 
aber sie wissen genau, wo ihr Revier endet
und meines anfängt! Der Bau wird immer größer 
und ich musste schon eine eigene "Stützmauer" errichten! Oben im Wald werden sie kaum 
so verwöhnt! Die Bilder unten zeigen sie bei der "Fütterung". Links mit Leberkäse-Stückchen,
 rechts mit Selchspeck. Neid kennen sie  anscheinend nicht, denn eine Nacktschnecke wird 
am Futternapf geduldet. 

Fütterung mit LeberkäseFütterung mit Selchspeck. Da sind sie ganz wild drauf!

die eigens gebaute Ameisenstraße. Wo gibts das noch? Die Terrassentüre kann offen bleiben. Sie bleiben drausssen. Turmbau zu Balbel Wozu ist die Straße da, zum marschieren!

Bild unten. Sie sind schuld daran, dass ich so ungern Rasen mähe! Blindschleichen


Bei mir wird alles unter den Tieren redlich geteilt! Die Sonnenblumenkerne in meinem
mit Motor ein- und ausfahrbarem Vogelhaus schmecken den Kleinvögeln genau so gut, 
wie den Spechten und wie man sieht, auch den Eichkätzchen. Im vergangenen Winter 
ließ sich eines mitsamt dem Häuschen spazieren fahren. Unter dem Vogelhaus hat eine
Feldmaus ihren Bau und auch für sie fällt noch genügend an Futter ab.  

Amseln kommen nur zum Vogelhaus, wenn es sonst nichts gibt

Warte gefälligst, bis ich satt bin!
Na, wo bleibt denn heute das Futter? Eigentlich ist es ein "Meisenknödel".

Hallo du Amsel, das ist nahe genug! Keinen Schritte näher! Sonnenblumenkerne sind schon aus! Na gut, dann eben das Meisenknödel
Was dem "Brüderlein" vom Teller fällt, ist besser als gar nichts! Maus, Maus, komm heraus! Ist "die Luft auch rein?"

Erdwespen beim Höhlenbau 
Stück für Stück transportieren sie Erdklümpchen und Steine hinaus. Zu schwere Steine werden vor dem Bau abgelegt, siehe Bild 1, mit leichteren, wie Bild 4, fliegen sie ein Stück weg vom Bau und lassen sie dort einfach fallen. Da ich ohne Teleobjektiv arbeite, musste ich vorsichtig wirklich ganz nah ran und das machte sie schon etwas nervös! Ich wurde im wahrsten Sinne des Wortes "umschwärmt" und auch ein wenig beschnuppert. Aber da gilt das Prinzip eigentlich fast aller Tiere dem Menschen gegenüber:
Wenn Du mir nichts tust, dann tu ich dir auch nichts! Aber trotzdem ist Vorsicht natürlich immer angebracht!
Und das Wichtigste! Keine plötzlichen Bewegungen, das erschreckt alle Tiere und wird oft als Angriff gewertet!